Als Trainer im Kampfsport und Rehapädagogischer Ausbilder bei der Handwerkskammer Service GmbH habe ich die Möglichkeit, Menschen auf ihrem Weg zu begleiten – sei es zur Verbesserung ihrer körperlichen Fitness, zur Förderung ihrer Selbstsicherheit oder zur Unterstützung bei gesundheitlichen Herausforderungen.
Vor Kurzem hatte ich die Gelegenheit, eine unserer BvB-Teilnehmerinnen bei den European Open Championship in Giebelstadt zu betreuen. Es war beeindruckend zu sehen, wie sie sich auf den Wettkampf vorbereitet hat: Mit viel Engagement, Disziplin und einem starken Willen hat sie ihre Technik verfeinert und sich mental auf die Herausforderung eingestellt.
Aus rehapädagogischer Sicht ist es besonders spannend zu beobachten, wie Kampfsport als Werkzeug zur Förderung der körperlichen und psychischen Gesundheit eingesetzt werden kann. Für viele unserer Teilnehmer, die beispielsweise mit Disbalancen, Verletzungen oder motorischen Einschränkungen zu kämpfen haben, bietet der Kampfsport eine Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu stärken, Selbstvertrauen aufzubauen und ihre Grenzen zu erweitern.
Während des Wettkampfs war ich vor allem stolz auf die Disziplin und den respektvollen Umgang, den meine Schülerin gezeigt hat. Es ist schön zu sehen, wie die Werte des Kampfsports – Fairness, Respekt und Selbstkontrolle – auch in herausfordernden Situationen gelebt werden.
Diese Erfahrung bestätigt mir, wie wichtig es ist, Kampfsport nicht nur als Wettkampfsport zu sehen, sondern auch als ein pädagogisches und rehabilitatives Werkzeug. Es ist eine Freude, Menschen auf ihrem Weg zu begleiten, ihre Potenziale zu entdecken und sie bei ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen.
Ich freue mich auf weitere spannende Projekte und darauf, noch mehr Menschen durch Kampfsport in ihrer Gesundheit und Selbstständigkeit zu stärken.
Christina:
„Als begeisterte Kampfsportlerin war ich aufgeregt und gleichzeitig voller Vorfreude, an einer großen Kampfsportveranstaltung teilzunehmen. Schon im Vorfeld hatte ich viel trainiert, um meine Technik zu verbessern und mich mental auf den Wettkampf vorzubereiten. Die Atmosphäre war beeindruckend – überall waren motivierte Sportlerinnen und Sportler, Trainer und Fans, die die Energie förmlich spürbar machten.
Am Wettkampftag war die Nervosität natürlich groß, doch ich versuchte, mich auf das Positive zu konzentrieren. Als ich in die Matte trat, spürte ich die Unterstützung meines Trainers und die Spannung in der Luft. Der Kampf selbst war eine spannende Herausforderung: Ich musste schnell reagieren, meine Technik präzise einsetzen und gleichzeitig ruhig bleiben. Obwohl ich nicht den ersten Platz belegt habe, war es eine wertvolle Erfahrung, bei der ich viel gelernt habe – über mich selbst, meine Stärken und die Bereiche, in denen ich noch wachsen möchte.
Für mich war es ein unvergessliches Erlebnis, das mich motiviert, weiter an meinen Zielen zu arbeiten und mich noch mehr im Kampfsport zu engagieren. Ich freue mich schon auf die nächsten Herausforderungen!“
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