Besuch der Musikschule WiMu e.V. am 08.05.2026
Als die Schülerinnen/Schüler zum vereinbarten Zeitpunkt vor Ort am vormaligen Domizil der städtischen Musikschule eingetroffen sind, geht es zunächst in eine Art Aufenthaltsraum, in dem Frau Walliczek, die Geschäftsführerin der Musikschule, die Klasse begrüßt und einige allgemeine Infos zur Entstehung der Musikschule, zu den Teilnahmebedingungen, einigen öffentlichkeitswirksamen Aktionen, der Förder
ung des Unterrichtsbetriebs usw. präsentiert. Dabei ist es ihr besonders wichtig zu betonen, dass sich die monatlichen Schulgebühren an dem verfügbaren Einkommen der Schüler orientiert, soweit eben noch Mittel im Fördertopf verfügbar sind.
Sie erwähnt zudem einen Chor (ohne Teilnahmekosten), der sich in der Gemeinschaftsunterkunft in der Veitshöchheimer Str. formiert hat und der von WiMu betreut wird. Ein Schüler, der dort wohnt, wird ermuntert, einmal vorbeizuschauen.
Frau Walliczek fragt nebenher ab, ob es Vorerfahrungen mit Instrumenten gibt, womit aber kaum eine/r der Anwesenden dienen kann. Auf die Frage, ob sie in ihrer Heimat Kontakt zu Musik / Tanz / Gesang hatten, gibt es viel Zustimmung.
Sie führt dann die Klasse durch die Räumlichkeiten, zeigt die verschiedenen erlernbaren Instrumente sowie die Möglichkeit einer Gesangsausbildung. Schließlich können sich alle Beteiligten an den vorhandenen Instrumenten ausprobieren. Der Zuspruch ist anfangs sehr verhalten, zwei Schüler lehnen jegliche eigene Aktivität ab – wohl eher aus Schüchternheit, da sie dem Geschehen durchaus interessiert folgen.Die Mehrzahl nutzt zunehmend die einmalige Gelegenheit, um dem einen oder anderen Instrument ein paar Töne zu entlocken. Besonders gefragt sind natürlich die Rhythmusinstrumente.

Ein anwesender Dozent und Pianist, Herr Schneider, schafft es dann, mit einer größeren Gruppe einen gemeinsamen Song zu erarbeiten, begleitend zu einer digitalen Version. Neben Rhythmusinstrumenten wird auch ein Keyboard einbezogen, auf dem die erforderlichen Tasten nach einem Farbschema betätigt werden. Zwei besonders mutige Schüler versuchen sich dabei sogar im Gesang (ins Mikrofon) – ein schöner Erfolg.
Mindestens ein Schüler – ein Ivorer mit erkennbarem Geschick im Bereich Percussion – erkundigt sich nach möglichen Unterrichtszeiten.
Im Lauf des Besuchs hat sich die Stimmung mehr und mehr entspannt – bis zu beinahe Ausgelassenheit am Ende.
Die Aktion, die zunächst also eher informativen Charakter hat, ist zunehmend inspirierend verlaufen und hat womöglich bei Einzelnen musikalisches Interesse geweckt.
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